5 Tipps für die Einführung von Jira

In diesem Artikel möchten wir Ihnen unsere Top 5 Fehler zeigen, die Sie bei der Einführung und Nutzung von Jira vermeiden sollten. 
Bei unseren Projekten stoßen wir immer wieder auf ähnliche Stolpersteine bei der Nutzung und Einführung von Jira. Daher dachten wir uns, wir fassen die 5 Klassiker für Sie zusammen und geben Ihnen einige Tipps und Tricks an die Hand, um eben diese zu vermeiden. 
Dadurch können Sie Jira nicht nur effizienter nutzen, sondern erleichtern auch die Einführung von Jira und erhöhen die Akzeptanz in der Anfangsphase.

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#1 Zu viele Benachrichtigungen

Ein beliebter Fehler – gerade bei der Einführung von Jira – ist das Einstellen von zu vielen Benachrichtigungen. Egal, ob ein Ticket erstellt, bearbeitet oder kommentiert wird, bei jeder Aktion geht eine E-Mail an die Anwender:innen heraus. Und auch wenn es löblich ist, den Mitarbeitenden stets auf dem Laufenden halten zu wollen, so gibt es natürlich auch eine Grenze. Spammt man seine Mitarbeitenden regelrecht mit Jira Updates und Notifications zu, so sinkt die Akzeptanz für die Anwendung. Im schlimmsten Fall richten sich die Anwender:innen einen Outlook-Filter für die eingehenden Nachrichten ein und ignoriert diese dadurch komplett. Das sollte natürlich vermieden werden.

#2 Zu komplexe Workflows

Besonders während der Einführungsphase ist der Einsatz von zu komplexen Workflows ein oft gemachter Fehler. Mit Jira lässt sich so einiges abbilden und ja, zu Beginn ist es oftmals verführerisch, hier in die Vollen zu gehen. Jedoch sollte man es auch hier nicht übertreiben. Funktion und Nutzen sollten stets im Vordergrund stehen.

#3 Zu viele Felder anlegen

Ein Klassiker, auf den vor allem Administratoren achten sollten, ist die inflationäre Nutzung von Feldern. Oft kommt es vor, dass verschiedene Felder für denselben Zweck angelegt werden. Der einzige Unterschied ist hierbei oftmals nur die Benennung. Manch einer würde das Feld gerne Abteilung nennen, ein anderer Abteilungen. Und so entsteht eine Vielzahl an Feldern, die genauso gut mit einem hätten abgebildet werden können.

#4 Fehlendes On-Boarding für Anwender:innen

Auch die beste Jira-Umgebung bringt einem nichts, wenn sich die Anwender:innen in dieser nicht zurechtfindet. Daher sollte man von Anfang an seinen Mitarbeitenden, die mit Jira arbeiten werden, genügen Schulungsmaterialien an die Hand geben. Je besser die Anwender:innen sich in Jira und mit Jira auskennt, desto bessere Ergebnisse können erzielt werden.

#5 Direkt alle Features auf ein Mal

Hierbei handelt es sich ebenfalls um einen beliebten Anfängerfehler. Jira hat eine Menge an sehr nützlichen Funktionen. Das heißt aber nicht, dass man alle Funktionen direkt von Anfang an braucht. Jeder kennt das Problem: Früher wurde viel manuell gepflegt, Kommunikation fand mittels E-Mail statt und Daten wurden in zahlreichen Excel-Tabellen gesammelt und verwaltet. Jira bietet die Möglichkeit, diese Prozesse digital und automatisiert abzubilden und natürlich möchte man dann auch das komplette Potenzial von Jira nutzen. So weit, so gut, aber auch hier ist es sinnvoll, erst einmal klein zu beginnen.

Abschließend kann man feststellen, dass gerade während der Einführungsphase der Atlassian Produkte weniger mehr ist. Um die Anwender:innen vor einer Reizüberflutung zu bewahren, empfiehlt es sich, Prozesse, Features & Co. eher schlank zu halten und lieber mehr Zeit in die Schulung und das On-Boarding der Nutzer:innen zu stecken. Dadurch holt man stets zu jeder Zeit das meiste aus der Anwendung heraus. Slow and steady wins the race. Lieber einen Gang zurückschalten und Neues nur dann einführen, wenn es wirklich benötigt und auch aktiv genutzt wird.

Falls Sie weitere Fragen zu diesem Thema haben, freuen wir uns auf Ihre Nachricht! Gerne können Sie unser Kontaktformular nutzen oder Sie rufen uns einfach an 0791 20417098.

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