Projekte sind eine komplexe Angelegenheit: Projektteilnehmende müssen koordiniert, Aufgaben verteilt, Technik und Lizenzen beschafft und natürlich das Budget geplant werden. Für erfolgreiches Projektmanagement ist die Ressourcenplanung ein essentieller Bestandteil. Aber was genau ist Ressourcenplanung und wieso ist sie ein so wichtiges Element im Projektmanagement? In diesem Beitrag beantworten wir diese Fragen und geben Ihnen zusätzlich 5 Tipps an die Hand, wie sie Ihre Ressourcenplanung erfolgreich umsetzen und welche Tools Sie nutzen können.
Was ist Ressourcenplanung?
Bei der Ressourcenplanung wird ermittelt, welche Ressourcen benötigt werden und wie diese am effizientesten eingesetzt werden können. Mit einer guten Ressourcenplanung wird gewährleistet, dass alle notwendigen Ressourcen zur gefragten Zeit und am richtigen Ort verfügbar sind. Natürlich muss auch sichergestellt werden, dass genügend Ressourcen vorhanden sind, um die Projektaktivitäten durchführen und letztendlich das Projektziel erreichen zu können.
Auch wenn der Begriff „Ressourcen“ stark nach physischen Materialien klingt, so sind auch nicht-physische Elemente, wie Teammitglieder und Geld als Ressourcen zu betrachten und einzuplanen. Ressourcen lassen sich generell in drei Kategorien unterteilen:
- Personalressourcen: Beziehen sich auf die Mitarbeitenden eines Unternehmens, aber auch externe Fachexpert:innen oder Berater:innen.
- Sach- und Anlagenressourcen: Sachmittel sind Materialien und Ausrüstung, die für das Projekt benötigt werden. Dazu zählen z. B. Computer, Software, Werkzeuge und Büromaterialien. Unter Anlagenressourcen versteht man z. B. Produktionsmaschinen, Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen oder andere technische Einrichtungen.
- Finanzressourcen: Das Budget, das fĂĽr das Projekt zur VerfĂĽgung steht, umfasst Kosten fĂĽr Personal, AusrĂĽstung, Materialien, Dienstleistungen und andere Ausgaben im Zusammenhang mit dem Projekt.
Ermitteln Sie zunächst alle notwendigen Ressourcen, bevor Sie mit einem Projekt starten. Beginnen Sie dann mit der Ressourcenplanung und stellen Sie sicher, dass die nötigen Ressourcen verfügbar sind, wenn diese gebraucht werden.
Unterschied zwischen Ressourcen- und KapazitätsplanungÂ
Die Begriffe „Ressourcenplanung“ und „Kapazitätsplanung“ werden oft synonym verwendet, unterscheiden sich aber. Bei der Kapazitätsplanung geht es ausschlieĂźlich darum, dass genĂĽgend Mitarbeiterressourcen zur VerfĂĽgung stehen, um die Anforderungen eines Projekts zu erfĂĽllen. So können Projektleiter:innen entscheiden, ob Ihr Team ĂĽber die notwendigen Kapazitäten verfĂĽgt, um eine Aufgabe oder ein Projekt abschlieĂźen zu können.
Die Ressourcenplanung geht über die Ressourcen auf Mitarbeiter-Ebene hinaus. Hierbei wird ermittelt, ob genügend Budget, Räume, Software und allgemeine Ausrüstung zur Verfügung stehen, um ein Projekt erfolgreich abzuschließen. Beide Tools zielen darauf ab, alle vorhandenen Ressourcen bestmöglich zu nutzen, um Projekte effizient und erfolgreich abzuschließen.
Warum ist Ressourcenplanung wichtig?
Sie wissen nun, was Ressourcenplanung ist. Aber warum spielt diese im Projektmanagement so eine wichtige Rolle? Eine effektive Ressourcenplanung ist aus mehreren GrĂĽnden bedeutend:
- Effizienz steigern: Eine sorgfältige Planung und Zuweisung von Ressourcen sorgt dafür, dass Teammitglieder und Ressourcen optimal genutzt werden. So reduzieren Sie Verschwendung und verbessern die Gesamteffizienz des Projekts.
- Kosten reduzieren: Mit einer guten Ressourcenplanung lassen sich potenzielle Kosteneinsparmöglichkeiten identifizieren und Projektkosten senken, indem eine Überbudgetierung von Ressourcen verhindert wird.
- Projekte rechtzeitig abschließen: Ist der Ressourcenplan gut strukturiert, können die Projektzeitpläne besser verwaltet werden. Dadurch wird sichergestellt, dass alle notwendigen Ressourcen bei Bedarf verfügbar sind.
- Risiken mindern: Potenzielle Engpässe oder Ressourcenknappheit können mit einem Ressourcenplan besser vorhergesagt werden. Projektmanager:innen können Notfallpläne frühzeitig entwickeln und so Risiken proaktiv mindern.
- Teamproduktion verbessern: In der Ressourcenplanung werden die Fähigkeiten der Teammitglieder auf die Projektanforderungen abgestimmt, wodurch Arbeitslasten effektiver verteilt und die Produktivität des Teams verbessert werden können.
- Entscheidungsfindung unterstützen: Ein detaillierter Ressourcenplan liefert Einblicke in die Projektanforderungen und -beschränkungen und unterstützt dabei, fundierte Entscheidungen während des gesamten Projektablaufs zu treffen.
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Mehr InformationenUnsere 5 Tipps zur erfolgreichen Ressourcenplanung
Die Grundlagen sind geschaffen, nun geht es darum, die Ressourcenplanung erfolgreich umzusetzen. Mit unseren 5 Tipps und hilfreichen Tool-Empfehlungen gelingt Ihnen eine umfassende Ressourcenplanung, die Ihr Projekt zum Erfolg fĂĽhren wird.
Tipp 1: Projektumfang und -ziele definieren
Auch wenn wir gerne davon sprechen, dass der Weg das Ziel ist, verhält es sich bei der Projekt- und Ressourcenplanung anders: Umfang, Ziele und Anforderungen des Projekts müssen klar definiert werden. Denn ohne klare Vorgaben besteht die Gefahr von Über- oder Unterauslastung der Ressourcen. Beschäftigen Sie sich zunächst mit den folgenden Aufgaben:
- Identifizieren Sie Projektergebnisse und Meilensteine
- Legen Sie Projektzeitleisten und -Deadlines fest
- Bestimmen Sie Projekteinschränkungen
- Legen Sie Ziele fest, die mit der Gesamtvision des Projekts ĂĽbereinstimmen
Ein klar definierter Projektumfang schafft eine solide Grundlage fĂĽr die Ressourcenplanung: Bringen Sie die Ressourcenanforderungen mit den Projektzielen in Einklang und stellen Sie so sicher, dass alle Teammitglieder verstehen, welche Aufgaben wann erledigt werden mĂĽssen.
Tool-Empfehlung
Jira Software ist das Projektmanagement-Tool schlechthin: Projekte lassen sich effizient planen, ĂĽberwachen und fristgerecht abschlieĂźen.
Die Ressourcenplanung mit Jira bietet hierbei die folgenden Vorteile:
- Transparente Übersicht: Klare Sicht auf alle Ressourcen und deren Auslastung.
- Echtzeit-Updates: Änderungen werden sofort aktualisiert, was die Planung dynamisch und flexibel macht.
- Anpassbare Dashboards: Bessere Visualisierung von Ressourcen.
- Integration mit anderen Tools: Lässt sich nahtlos mit anderen Softwarelösungen integrieren, um den Worflow zu optimieren.
- Team-Kollaboration: Durch die gemeinsame Planung und Aufgabenverteilung wird die Zusammenarbeit im Team gefördert.
- Berichtsfunktionen: Umfangreiche Reporting-Optionen zur Analyse der Ressourcennutzung.
- Agile Methoden: Unterstützt agile Projektmanagement-Methoden, was die Anpassung an Veränderungen erleichtert.
- Priorisierung von Aufgaben: Ressourcen können durch eine genaue Priorisierung der Aufgaben effizient genutzt werden.
- Zeiterfassung: Ermöglicht die Nachverfolgung der aufgewendeten Zeit für eine genauere Planung.
Wir helfen Ihnen dabei, das richtige Projektmanagement-Tool zu finden! In unserem Video stellen wir Ihnen 5 Vorteile vor, die Jira als Projektmanagement-Tool bietet.
BigPicture ist ein hilfreiches Plugin, das den Funktionsumfang von Jira – vor allem in Hinblick auf ein effektives Projektmanagement und die Ressourcenplanung – erweitert. Die wesentlichen Vorteile von BigPicture sind:Â
- Erweiterte Visualisierung: Umfassendere Visualisierungsoptionen, wie Gantt-Diagramme und Roadmaps, die eine bessere Übersicht über Projektzeitpläne und Abhängigkeiten ermöglichen.
- Ressourcenmanagement: Detailliertere Analyse der Ressourcenauslastung und -verfügbarkeit.
- Portfolio-Management: UnterstĂĽtzt beim Management mehrerer Projekte gleichzeitig und und bietet eine ganzheitliche Sicht auf laufende Aufgaben, was bei der Priorisierung und strategischen Planung hilft.
- Berichtsfunktionen: Die Reporting-Optionen in BigPicture sind oft detaillierter und anpassbarer, was eine tiefere Analyse der Projekt- und Ressourcennutzung ermöglicht.
- Integration von Abhängigkeiten: Bessere Verwaltung von Abhängigkeiten zwischen Aufgaben und Projekten, wodurch die Planung und Koordination erleichtert wird.
- Szenarien-Simulierung: Durch das Simulieren verschiedener Szenarien können die Auswirkungen von Änderungen in der Ressourcenplanung analysiert werden.
Tipp 2: Ressourcen und Kapazitäten identifizieren und realistisch einschätzen
Identifizieren Sie alle Ressourcen, die für den erfolgreichen Abschluss Ihres Projektes erforderlich sind. Berücksichtigen Sie hierbei sowohl materielle Ressourcen wie Ausrüstung und Material, als auch immaterielle Ressourcen wie Zeit und Fachwissen. Beachten Sie bei der Identifizierung der Ressourcen die folgenden Punkte:
- Überprüfen Sie das Ressourceninventar und ermitteln Sie die Verfügbarkeit und Kapazität vorhandener Ressourcen.
- Bewerten Sie die Fähigkeiten, Erfahrungen und Qualifikationen der Teammitglieder.
- Bestimmen Sie alle Ressourcen, die zusätzlich erworben werden müssen.
- Berücksichtigen Sie die verfügbaren Kapazitäten der Teammitglieder, um eine Überplanung zu vermeiden. Denken Sie daran, auch Pausen, Feiertage und bereits laufende Projekte in die Planung mit einzubeziehen.
Wenn Sie alle notwendigen Ressourcen zusammengestellt haben, hilft es, diese in die folgenden Kategorien einzuteilen: Mitarbeitende, Software, AusrĂĽstung und Budget.
Die Ressourcen sind identifiziert, nun geht es darum einzuschätzen, welche Menge und Dauer für jede Ressource benötigt wird. Gehen Sie hierzu folgendermaßen vor:
- Unterteilen Sie das Projekt in kleinere Vorgänge oder Aufgabengruppen.
- Schätzen Sie für jede Aufgabe den Zeit- und Arbeitsaufwand.
- Ermitteln Sie die spezifischen Ressourcen, die für jede Aufgabe benötigt werden und schätzen Sie deren Nutzungsdauer.
Versuchen Sie bei der Schätzung möglichst realistisch zu sein und berücksichtigen Sie auch potenzielle Risiken und Unsicherheiten, die sich auf den Ressourcenbedarf auswirken könnten. Ziehen Sie während dieses Prozesses Teammitglieder und Fachexperten zu Rate, um eine möglichst genaue Schätzung zu gewährleisten.
Tool-Empfehlung
Der Capacity Planner von Tempo lässt sich in Jira integrieren und ermöglicht eine noch detailliertere Ressourcen- und Kapazitätsplanung. Analysieren und planen Sie die Kapazität einzelner Teammitglieder oder ganzer Teams basierend auf ihrer Verfügbarkeit.
- Einfache Visualisierung: Klare Übersicht über die Kapazitäten und Auslastungen von Teammitgliedern.
- Echtzeit-Daten: Zeigt aktuelle Informationen zur VerfĂĽgbarkeit und Auslastung der Ressourcen an.
- Planung von Ressourcen: Ermöglicht eine präzise Planung und Zuweisung von Aufgaben basierend auf der verfügbaren Kapazität.
- Berücksichtigung von Abwesenheiten: Integriert Urlaubs- und Abwesenheitszeiten in die Kapazitätsplanung.
- TeamĂĽbergreifende Planung:Â UnterstĂĽtzt die Planung ĂĽber mehrere Teams hinweg, um Ressourcen optimal zu nutzen.
- Szenario-Analyse: Ermöglicht das Testen verschiedener Planungsszenarien, um die besten Ergebnisse zu erzielen.
- Berichterstattung: Umfassende Berichte und Analysen zur Kapazitätsnutzung und -planung.
Tipp 3: Flexible Planung und Anpassungsfähigkeit sicherstellen
Wie das im alltäglichen Leben so ist, verlaufen auch Projekte selten wie geplant. Eine dynamische Ressourcenplanung ermöglicht es Ihnen, schnell auf Änderungen zu reagieren. Um bei Änderungen möglichst flexibel reagieren zu können, berücksichtigen Sie die folgenden Punkte bei Ihrer Planung:
- Ordnen Sie die Ressourcen je nach VerfĂĽgbarkeit und allgemeinen Projektanforderungen bestimmten Aufgaben zu.
- Erstellen Sie einen detaillierten Ressourcenplan, der den Projektzeitleisten entspricht. So fällt die Zuordnung leichter und es wird sichergestellt, dass Ressourcen nicht doppelt gebucht oder überlastet werden.
- Berücksichtigen Sie die Fähigkeiten, den Workload und die Verfügbarkeit der Teammitglieder, wenn Sie die Ressourcen zuweisen.
- Nutzen Sie Projektmanagement-Software und Tools wie Gantt-Diagramme oder Kalender, um die Ressourcenzuweisung auch visuell darzustellen.
- Stellen Sie sich darauf ein, den Ressourcenplan nach Bedarf anzupassen, um unerwartete Herausforderungen berücksichtigen zu können.
Tool-Empfehlung
Structure von Tempo ist ein weiteres Plugin, das Sie bei der Ressourcenplanung in Jira mit hilfreichen Funktionen unterstützen kann. Strukturieren Sie Aufgaben flexibel und passen Sie Prioritäten bei Bedarf an.
- Flexible Strukturierung: Ermöglicht die Anpassung der Projektstruktur, um die Ressourcenplanung an spezifische Bedürfnisse anzupassen.
- Visualisierung von Abhängigkeiten: Klare Darstellung von Aufgaben und deren Abhängigkeiten.
- Echtzeit-Updates: Zeigt aktuelle Informationen zu Fortschritt und RessourcenverfĂĽgbarkeit in Echtzeit an.
- Aggregierte Ansichten: Ermöglicht die Zusammenfassung von Daten auf verschiedenen Ebenen, um einen Überblick über die gesamte Ressourcennutzung zu erhalten.
- TeamĂĽbergreifende Planung:Â UnterstĂĽtzt die Planung und Zuweisung von Ressourcen ĂĽber mehrere Teams und Projekte hinweg.
- Berichterstattung und Analysen:Â Bietet umfassende Berichte zur Ressourcennutzung und -verfĂĽgbarkeit, um fundierte Entscheidungen zu treffen.
- Anpassbare Filter und Ansichten: Ermöglicht die Anpassung von Ansichten und Filtern, um spezifische Informationen schnell zu finden.
In unserem Video zeigen wir Ihnen, wie Sie mit der Erweiterung Structure for Jira eine strukturierte und projektübergreifende Ansicht des Projektstands erstellen können.
Tipp 4: Ressourcenauslastung regelmäßig überwachen
Überprüfen Sie regelmäßig die Ressourcenauslastung, um sicherzustellen, dass Ressourcen effizient eingesetzt werden. Durch eine kontinuierliche Überwachung können Sie Ressourcenkonflikte und Engpässe frühzeitig erkennen.
- Verfolgen Sie die Ressourcenleistung und den Projektfortschritt aufmerksam, um Unstimmigkeiten zwischen der geplanten und tatsächlichen Ressourcennutzung frühzeitig zu erkennen.
- Überprüfen und aktualisieren Sie Ihren Ressourcenplan regelmäßig, um Änderungen der Projektanforderungen oder der Ressourcenverfügbarkeit direkt berücksichtigen zu können.
Die regelmäßige Überwachung und Neubewertung Ihrer Ressourcenplanung ist ein fortlaufender Prozess und gewährleistet die Relevanz und Effektivität während des gesamten Projektlebenszyklus.
Tool-Empfehlung
Individuelle oder teamübergreifende Jira Dashboards bieten eine gute Möglichkeit, um den Fortschritt und die Ressourcenauslastung in Echtzeit zu überwachen.
- Anpassbare Widgets: Ermöglichen die Erstellung individueller Dashboards, die spezifische Metriken und KPIs anzeigen.
- Visualisierung: Die grafische Darstellung von Daten erleichtert die Analyse.
- Team-Transparenz: Die Arbeitslast innerhalb des Teams ist fĂĽr alle Teammitglieder sichtbar.
- Filter- und Sortierfunktionen:Â Erleichtern die gezielte Analyse von Ressourcen und Aufgaben.
Mit BigPicture können Sie detaillierte Berichte zur Projektleistung und Ressourcennutzung erstellen.
Die Jira Erweiterung Timesheets von Tempo bietet Ihnen bei der Zeiterfassung zusätzliche Funktionalitäten für Ihre Ressourcenplanung. Sammeln Sie Daten zum tatsächlichen Aufwand und vergleichen Sie diese mit den ursprünglichen Planungen. Der Zeitmanagementdienst erstellt hauptsächlich Stundenzettel und hilft, Projektkosten zu verfolgen, Ressourcen zu budgetieren und zu planen sowie Arbeitsabläufe zu optimieren.
- Zeiterfassung: Präzise Erfassung der Arbeitszeiten, wodurch die Analyse der Ressourcenauslastung verbessert wird.
- Berichtsfunktionen: Erstellung von detaillierten Berichten zur Auslastung und Produktivität.
- Planung und Prognose: UnterstĂĽtzt die Planung zukĂĽnftiger Ressourcen basierend auf historischen Daten.
- Team-Performance:Â Bietet Einblicke in die Leistung einzelner Teammitglieder und deren Auslastung.
Die genannten Tools ergänzen sich gut und bieten Ihnen eine umfassende Lösung zur Überwachung und Optimierung der Ressourcenauslastung.
Tipp 5: Zusammenarbeit und Kommunikation fördern
Kommunikation ist der Schlüssel für eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Transparenz und klar definierte Zuständigkeiten verbessern die Ressourcenzuweisung und -auslastung und unterstützen eine erfolgreiche Ressourcenplanung. Fördern Sie den direkten Austausch zwischen Teammitgliedern und Stakeholdern, damit alle ihre Rollen und Zuständigkeiten im Ressourcenplan verstehen.
Tool-Empfehlung
Confluence ist eine leistungsstarke Kollaborationsplattform, die viele Aktivitäten zur Ressourcenplanung unterstützt. Teilen Sie die gesamte Dokumentation zur Ressourcenplanung in Confluence und nutzen Sie die Funktionen zur Aufgabenverknüpfung und Teamkommunikation.
- Zentrale Wissensdatenbank: Ein zentraler Ort für Dokumentation, Informationen und Ressourcen, die für die Planung benötigt werden.
- Echtzeit-Kollaboration: Mehrere Benutzer:innen können gleichzeitig an Dokumenten arbeiten und Änderungen in Echtzeit sehen.
- Strukturierte Seiten: UnterstĂĽtzt die Organisation von Inhalten in ĂĽbersichtlichen Seiten und Bereichen, wodurch die Navigation erleichtert wird.
- Kommentare und Feedback: Dokumente können direkt kommentiert werden, was die Kommunikation fördert.
- Integration mit Jira:Â Nahtlose VerknĂĽpfung mit Jira, um Informationen ĂĽber Projekte und Aufgaben zu verknĂĽpfen.
In Jira Software verwalten Sie Ihre Projekte, Aufgaben und Sprints und ermöglichen durch die nahtlose Integration in Confluence einen reibungslosen Informationsfluss und sorgen dafür, dass alle Informationen rund um die Projekt- und Ressourcenplanung für alle Teammitglieder zugänglich sind.
- Aufgaben- und Projektmanagement: Leistungsstarke Funktionen zur Verwaltung von Aufgaben, Sprints und Projekten, die fĂĽr die Ressourcenplanung entscheidend sind.
- Transparente Arbeitslast: Ermöglicht die Sichtbarkeit der Arbeitslast und Auslastung von Teammitgliedern, wodurch die Planung erleichtert wird.
- Agile Boards: Unterstützt agile Methoden wie Scrum und Kanban, dadurch wird die Zusammenarbeit im Team gefördert.
- Benachrichtigungen und Updates: Teammitglieder werden über Änderungen, Fortschritte und Fristen informiert.
- Anpassbare Workflows:Â Durch die Anpassung von Workflows kann man den spezifischen Anforderungen des Teams gerecht werden.
Beide Tools fördern die Zusammenarbeit und Kommunikation zwischen Teammitgliedern und Stakeholdern und bieten Transparenz über den Projektstatus und die Ressourcenauslastung, was erheblich bei der Entscheidungsfindung unterstützt. Die Dokumentation von Prozessen, Entscheidungen und Ressourcen sind für alle zugänglich.
Vorteile von Tools zur Ressourcenplanung
Eine erfolgreiche Ressourcenplanung erfordert den Einsatz geeigneter Tools und die Etablierung klarer Prozesse. Neben Jira Software und Confluence bieten BigPicture, Capacity Planner, Structure und Timesheets von Tempo leistungsstarke Lösungen, die sich optimal in die Atlassian-Umgebung integrieren lassen, um Kapazitäten effektiv zu verwalten und Projekte effizient umzusetzen. Hier nochmal ein kurzer Überblick über die Vorteile von Tools zur Ressourcenplanung:
- Effiziente Ressourcennutzung: Optimierung von Planung, Zuweisung und Verwaltung von Ressourcen, um Engpässe zu vermeiden.
- Bessere ProjektĂĽbersicht: Klare, ĂĽbersichtliche Darstellungen von Ressourcen und deren VerfĂĽgbarkeit und Auslastung.
- Zeitersparnis & Flexibilität: Automatisierung von Planungsprozessen reduziert den manuellen Aufwand. Schnellere Anpassung an sich ändernde Anforderungen und Prioritäten.
- Verbesserte Kommunikation & Transparenz: Der Austausch zwischen Teammitgliedern und Abteilungen wird gefördert und alle haben Zugriff auf aktuelle Informationen über die Ressourcen und Verfügbarkeiten.
- Datenbasierte Entscheidungen:Â Nutzung von Analysen zur Optimierung der Ressourcenzuweisung sowie Ermittlung des Optimierungspotenzials fĂĽr zukĂĽnftige Projekte.
- Verbessertes Risikomanagement:Â FrĂĽherkennung von potenziellen Problemen durch bessere Planung.
- Kosteneffizienz: Bessere Budgetkontrolle. Reduzierung von Überstunden und unnötigen Ausgaben durch gezielte Planung.
Fazit
Eine erfolgreiche Ressourcenplanung hat einen entscheidenden Einfluss auf den Verlauf eines Projektes. Mit einer umsichtigen Planung schonen Sie sowohl Ihre als auch die Nerven Ihres Teams und sorgen dafür, dass alle notwendigen Ressourcen genau dann zur Verfügung stehen, wenn sie benötigt werden. Verschiedene Tools unterstützen Sie bei der Umsetzung Ihrer Ressourcenplanung und verbessern so die Chancen auf einen erfolgreichen Projektabschluss.
Sie haben Fragen zu den Tools oder benötigen Hilfe beim Projektmanagement und der Ressourcenplanung? Nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf, wir freuen uns über Ihre Anfrage!
Auf unserem YouTube-Kanal finden Sie übrigens hilfreiche Videos rund um die verschiedenen Projektmanagement-Methoden. Schauen Sie gerne mal vorbei!